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HSDPA » Was ist UMTS?

Was ist UMTS?


Inhalt

  1. Einführung
  2. Technische Voraussetzungen
  3. Nachteile von UMTS
  4. UMTS Netzabdeckung/Verfügbarkeit

Einführung

Leistungsfähige Breitbandnetze mit schnellster Datenübertragung gehören in deutschen Haushalten seit Jahren zum unverzichtbaren Standard. Kaum verwunderlich also, dass der Ruf nach Geschwindigkeit auch den Mobilfunksektor längst erreicht hat. Wer allerdings in der Vergangenheit die mobile Datenübertragung per Handy nutzen wollte, musste sich mit einer geringen Bandbreite und dementsprechend eingeschränkten Möglichkeiten zufrieden geben. Die digitalen Mobilfunknetze, ausgestattet mit dem sogenannten GSM-Standard (Global System for Mobile Communications), eigneten sich fast ausschließlich zum mobilen Telefonieren oder zum Versenden von Kurzmitteilungen, weniger zur multimedialen Datenübertragung. Zwar konnte die ursprünglich nutzbare Bandbreite von maximal 14,4 KBit/s durch technische Erweiterungen wie HSCSD, GPRS oder EDGE auf ein Vielfaches der ISDN-Geschwindigkeit gesteigert werden. Allein den großen Durchbruch in der mobilen Datenübertragung erzielten auch sie nicht. Mit dem Aufkommen des Universal Mobile Telekommunications System im Jahre 2004, besser bekannt unter dem Kürzel UMTS, sollten sich nun die Möglichkeiten des mobilen Internets grundlegend erweitern. Doch bedeutet der sogenannte Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G) tatsächlich die Revolution in der Datenübertragung? Was ist überhaupt unter UMTS zu verstehen? Und welche neuen Möglichkeiten stehen den technischen Voraussetzungen und Kosten gegenüber?

Der lange Weg zu UMTS

UMTS steht zwar für Geschwindigkeit und Zukunft im Mobilfunkbereich- der eigene Start verlief allerdings eher zögerlich. Schon in den 1990er Jahren hatten Mobilfunkbetreiber mit der Entwicklung des Systems begonnen, im Jahre 2000 versteigerte die damalige Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP), heute die Bundesnetzagentur, schließlich die Lizenzen. Die Mobilfunkanbieter T-Mobile, Viag Interkom (O2), Mannesmann Mobilfunk (Vodafone), Group 3G (Quam), E-Plus/ Hutchison und Mobilcom zahlten für die UMTS-Frequenzen rund 50 Mrd. Euro - eine horrende Investition, zumal verbunden mit Lizenzbedingungen, die bis 2003 eine Netzabdeckung von 25 Prozent vorsahen. Die finanziellen Belastungen der Lizenzpreisschlacht und die anstehenden Kosten des Netzaufbaus führten zum baldigen Ausstieg zweier Konkurrenten: Mobilcom gab die ersteigerte UMTS-Lizenz 2003 zurück und verkaufte seine Netzanteile an E-Plus; dem Unternehmen Quam wurde ein Jahr später wegen Verstoßes gegen die vertraglichen Bedingungen die Lizenz entzogen. Ebenfalls 2004 erfolgte schließlich die Freischaltung der ersten UMTS-Anschlüsse in Deutschland - nach schleppendem Anlauf bauten die vier verbliebenen Betreiber T-Mobile, O2, Vodafone und E-Plus die UMTS-Netzabdeckung stetig aus. Heute verfügen nahezu alle großen Städte und Ballungsgebiete über eine flächendeckende Versorgung mit UMTS, in vielen ländlichen Regionen hingegen ist dies nicht gewährleistet.


Inhalt

  1. Einführung
  2. Technische Voraussetzungen
  3. Nachteile von UMTS
  4. UMTS Netzabdeckung/Verfügbarkeit

 


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